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Zürcher Skiverband

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Eigentlich sind sie ja Wasserratten, die sechs Mädchen und Buben, die sich am Samstag in Airolo erstmals über eine richtige Skiakrobatikschanze gewagt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt trainierten die Mädchen und Buben zwischen sieben und zwölf Jahren wöchentlich im Mettmenstetter Jumpin. Mit ihren Sprüngen ins Wasser bereiteten sie sich auf ihre Schneesprünge vor. Verständlich, dass sie sich gefühlsmässig irgendwo zwischen ?endlich ist es soweit" und ?wenn das nur gut geht" befanden.&nbsp; ?Ein Sprung im Schnee ist zwar nicht wesentlich anders, als auf der Wasserschanze", meint Manu Müller, Trainerin und Betreuerin des Regionalkaders, fügt aber bei, dass es schon ein wenig Überwindung braucht, jetzt plötzlich im Schnee zu springen. Als ehemalige Weltcup-Springerin muss sie es wissen. ?Natürlich beginnen wir mit einfachen Sprüngen, die jedes Kind schon x-mal auf der Wasserschanze gesprungen ist ? Sicherheit steht bei uns an erster Stelle". &nbsp;

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Mit viel Freude in den ersten Wettkampf

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Die Freude über ihre ersten echten Sprünge steht den Kindern ins Gesicht geschrieben. Der erst 7-jährige Alon von Schulthess vom SC Hausen und wohnhaft in Rifferswil, &nbsp;kann es kaum erwarten, endlich einen echten Sprung zu zeigen, den er auch gleich mit ?so cool" quittiert. Als Höhepunkt des Tages steht der erste offizielle Wettkampf auf dem Programm. Es geht um den Regio-Cup und da geben sich die Kleinen schon richtig professionell. Mit viel Konzentration und Ehrgeiz zeigen sie vor den Kampfrichtern ihre besten zwei Sprünge. &nbsp;Und spätestens da wird klar, dass in diesen Jungtalenten noch viel Potenzial steckt. ?Es ist super, wie die das alles so tip-top umsetzen", freut sich &nbsp;Manu Müller und lächelt stolz. Erster Sieger des Regio-Cups wurde der 12-jährige No&eacute; Roth aus Baar. Er sprang nicht nur als einziger einen Vorwärtssalto, sondern machte dies auch richtig gut. ?Ein Zweifachsalto rückwärts wär? schon echt cool", sinniert der Primarschüler und ist überzeugt, dass er das irgendwann mal hinbringen wird.

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?Es gibt noch einige Plätze in unserem Team?"

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meint Manu Müller und zählt auch gleich einige positive Punkte auf, welche die Kinder in ihrem Kader schnell lernen. ?Viel Spass ist dabei und wir trainieren generell eine grosse Beweglichkeit. Dazu müssen sie lernen, sich voll und ganz zu konzentrieren, das A und O eines Skiakrobaten". Auf die Frage nach den idealen Voraussetzungen winkt Manu Müller ab und meint, ?natürlich wären z.B. Erfahrung im Kunstturnen ideal, doch in diesem Alter ist jedes Kind, das sich gerne bewegt und Freude am Skifahren hat bei uns willkommen. Wir trainieren jeden Dienstag und Donnerstag von 17 bis 20 Uhr (auch im Winter) auf dem Trampolin im geheizten Zelt im Jumpin in Mettmenstetten ? einfach mal reinschauen". Gutgelaunt und hochmotiviert, sich weiter zu verbessern, kehren die Mädchen und Buben am Abend nach Hause.

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Rangliste: 1. Noe Roth (Jahrgang 2000), Baar; 2. Alon von Schulthess (2005), Rifferswil; 3. Manuel Bouvard (2000), Zürich-Wollishofen; 4. Nina Mattig (2002), Obfelden; 5. Maxime Hartmann (2002), Mettmenstetten; 6. Silvan Mattig (2004), Obfelden.