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Zürcher Skiverband

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Die Skisprunganlage in Gibswil (Fischenthal) nimmt Formen an: Der fast 30 Meter hohe Sprungturm steht bereits. In den kommenden Tagen folgen Banden und Treppen. Das Verlegen der Landematten, welche auch einen Betrieb im Sommer erm&#246;glichen, ist f&#252;r M&#228;rz geplant. Danach soll noch das Ger&#228;te- und Klubhaus errichtet werden.

Ein vor Jahren noch aussichtsloses Projekt steht damit vor seiner Vollendung. Die 60-Meter-Schanze wird voraussichtlich Mitte Jahr in Betrieb genommen werden k&#246;nnen.

Happy End nach harzigem Start

Die hinter der Schanze stehende Genossenschaft Regionales Skisprungzentrum Z&#252;rcher Oberland (GRSZO) plante bereits andernorts den Bau einer Skisprunganlage. Die Doppelschanze am Bachtel fiel jedoch ins Wasser, weil die baurechtliche Nutzung eines Nachbargrundst&#252;ckes nicht m&#246;glich war.

In Gibswil wurde geeignetes Land gefunden und die beiden Eigent&#252;mer waren bereit, es &#171;zur Unterst&#252;tzung der Jugend&#187; abzutreten. Die Startfinanzierung der Anlage wurde durch einen Beitrag aus dem Sportfonds des Kantons Z&#252;rich, ein Investitionsdarlehen der Stiftung Pro Z&#252;rcher Berggebiet und durch Genossenschaftskapital gesichert. Nun will die Genossenschaft die finanziellen Voraussetzungen f&#252;r den Betrieb der Anlage optimieren.

Die dieser Tage begonnene Sammelaktion habe zum Ziel, mehr Genossenschafter und Spender zu finden, um das Darlehen zu refinanzieren, sagt J&#246;rg K&#252;ndig, Pr&#228;sident der GRSZO.

Im &#171;Z&#252;rcher Oberl&#228;nder&#187; und &#171;Anzeiger von Uster&#187; w&#252;rden die Leser mittels Inseraten vorinformiert. Darauf folge eine Beilage inklusive Einzahlungsschein in der Zeitung. Auch auf der Internetseite der Genossenschaft sei die Zeichnung von Anteilscheinen mit einem Nominalwert von 200 Franken oder Spenden in freier H&#246;he m&#246;glich, erkl&#228;rt der Gossauer weiter.

Ein Gossauer als treibende Kraft
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Es stellt sich die Frage, wieso der Pr&#228;sident der Genossenschaft, einer der K&#228;mpfer an vorderster Front, kein Ortsans&#228;ssiger ist. &#171;Eine gute Frage&#187;, meint K&#252;ndig lachend. Seit 1999 sei er mit von der Partie. Man habe ihn f&#252;r das Fundraising und wegen seiner politischen Kontakte beigezogen.

Pr&#228;sidenten&#228;mter scheinen dem Gossauer zu gefallen, ist er doch auch noch das Oberhaupt seiner Wohngemeinde.